Pension Alte Schule

Über uns

 

Geschichte von ST. OSWALD

 

St. Oswald ist ein kleines Bergdorf auf 1.360 m Seehöhe mit ca. 170 Einwohnern. Das St. Oswalder Hochtal ist nur 3 km lang und wird von den Nockbergen umrahmt.

St. Oswald war noch im 12. Jahrhundert unbewohnt. Das Gebiet gehörte dem Millstätter Kloster, die im Jahr 1470 die ersten Siedler nach St. Oswald schickten, die Wald rodeten und Äcker bestellten.

Unsere gotische Pfarrkirche stammt aus dem Jahre 1554. Eine dem Heiligen Oswald geweihte Kapelle wurde aber erstmals 1197 erwähnt.

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts lebten die St. Oswalder fast ausschließlich von der Landwirtschaft. Danach arbeiteten viele Bauern nebenbei auch im Magnesitwerk in Radenthein und ab 1950 kamen die ersten Gäste nach St. Oswald.

 

Geschichte der ALTEN SCHULE

 

Um 1840 wurde in St. Oswald eine Schule eröffnet. Diese war allerdings nur im Winter offen, weil die Kinder vom Frühling bis zum Herbst zuhause kräftig helfen mussten.

Bis zum Jahre 1972 wurde der Schulbetrieb aufrecht erhalten. Auch unsere Oma und unser Papa besuchten die Schule hier in St. Oswald. Seit 1972 fahren alle Kinder mit dem Omnibus zur Volksschule nach Bad Kleinkirchheim.

Mein Großonkel kaufte dann die Alte Schule von der Gemeinde ab und baute sie zu einer kleinen Frühstückspension um. Seit 2004 betreue ich nun die Gäste.

Da ich im April 2016 nochmals Mutter wurde, biete ich momentan aber kein Frühstück an. Ich bitte um Ihr Verständnis. Frühstück gibt es dann wieder wie gewohnt ab 1. Mai 2018.

 

BODNERHOF und BODNERALM

 

Wir selbst wohnen nicht in der „Alten Schule“, sondern quasi nebenan am eigenen Bauernhof. Drei Generationen leben beim „Bodner“ zusammen unter einem Dach. Seit 1914 bewirtschaften unsere Vorfahren diesen Hof.

Zum 70 ha großen Hof- und Waldgebiet gehört auch eine Alm, die Bodneralm am Wiesernock.

Gern laden wir Sie zum Besuch unserer Almhütte und zum „Vieh-schauen“ ein bzw. können Sie gern unseren Almhüttelschlüssel mitnehmen, damit Sie dort eine gemütliche Rast einlegen können.

 

Unser altes Bauernhaus, das eines der ältesten vollständig erhaltenen Bauernhäuser Kärntens ist, wurde 1951 Stück für Stück abgetragen und steht seitdem im Freilichtmuseum in Maria Saal nahe Klagenfurt.

Das Bild unseres ursprünglichen Bodnerhofs hängt auch heute noch in vielen Kärntner Bauernküchen. Es ziert die Ehrentafel für über 200jährige durchgehende Bewirtschaftung eines Erbhofs.

 

DR. OSWIN MORO

Oswin Moro war ein Volkskundler und Lehrer. Sein besonderes Interesse galt dem Bergdorf St. Oswald bei Bad Kleinkirchheim in den Nockbergen, wo er speziell die Arbeitstechniken der Bergbauern von 1924 bis 1941 präzise dokumentierte. Er war einer der Gründer des 1. Kärntner Heimatmuseums und initiierte den Transfer unseres alten Bodnerhauses in das Freilichtmuseum Kärnten. Ihm zu Ehren wurde 1950 eine Gedenktafel an der "Alten Schule" enthüllt.

St. Oswald gilt als eines der best dokumentiertesten Bergbauerndörfer in ganz Österreich.