Pension Alte Schule

Sommer-Aktivitäten

Auch Ihr Auto kann Urlaub machen. Die Wanderwege beginnen rund um die „Alte Schule“. Kostenloser Verleih von 2 Paar Nordic-Walking-Stöcken, von Thermosflaschen, Rucksäcken, Wanderkarten.

Vielleicht wandern Sie ja auch einmal mit mir mit, wenn ich zu unseren Kühen und Kälbern auf unsere Alm marschiere?

Im Sommer ist die Kärntencard im Preis inkludiert. Das heißt, dass Sie über 100 Ausflugsziele in ganz Kärnten GRATIS oder stark vergünstigt besuchen können, sooft Sie möchten. In unserer Nähe wären dies: Nationalparkbahn Brunnach (8er-Gondel), Kaiserburgbahn (6er-Gondel), Nockalmstraße, Wildtierpark Feld/See, Millstättersee-Schifffahrt, Bezirksheimatmuseum Spittal uvm.

Ein ausgedehntes Mountainbike-Netz erstreckt sich über die Nockberge. Radtouren-Karten gibt es leihweise von uns. Ihre Fahrräder können Sie problemlos im Vorraum der „Alten Schule“ abstellen.

E-Bikes gibt es direkt in St. Oswald zum Ausleihen (kostenpflichtig). Gleichzeitig erhalten Sie auch eine Bike-Karte mit den Aufladestationen.

Unser Garten steht zum Relaxen ebenso zu Ihrer Verfügung. Gemütliche Holzbänke. Liegestühle und die eigenen Ribisel und Erdbeeren laden zur Rast ein.

Unsere Wälder bieten eine Fülle an Pilzen und Beeren an. Schwarzbeeren (Heidelbeeren), Himbeeren und Grant´n (Preiselbeeren), Eierschwammerl (Pfifferlinge) sowie Stein- und Herrenpilze. Beeren können Sie soviele pflücken wie Sie möchten, Pilze sind mit 2 kg pro Person und Tag limitiert.

ZIRBENZAPFEN können Sie ebenfalls sammeln, allerdings nur 3 Zapfen pro Person und Tag. Die beste Zeit dafür ist ab Mitte Juli bis Anfang August. Zirbenbretter/Zirbenholzspäne bekommen Sie entlang der Nockalmstraße oder auch bei den Sägewerken in Gnesau bzw. bei Gmünd.

Badespaß in den Thermen Römerbad und St. Kathrein in Bad Kleinkirchheim oder am nahen Millstättersee (18 km entfernt) oder am Brennsee (11 km entfernt).

Freier Seezugang im Gemeindebad Feld am See.

 

ALPE-ADRIA-TRAIL

Der Alpe-Adria-Trail führt vom Großglockner auf 750 km durch die Regionen Kärnten, Slowenien und Friaul Julisch Venetien bis an die Adria nach Muggia. Unter dem Motto Wandern in Garten Eden führen drei der insgesamt 43 Etappen – Nr. 15-17 – durch den Biosphärenpark Nockberge. Vom Erlacherhaus geht es dabei über das Falkerthaus und die Lärchenhütte nach Bad Kleinkirchheim und weiter nach Arriach. Der Weg führt über sanfte, üppig begrünte Gipfel durch eine beeindruckende Landschaft, die nicht zu Unrecht das UNESCO-Prädikat biosphere reserve trägt. Das besondere Licht sorgt zu jeder Jahreszeit für eine mystische Stimmung, die durch den intensiven Duft der heilsamen Speikpflanze Valeriana celtica noch betont wird. Magische Orte und verwunschene Ausblicke säumen den Weg und machen diesen Abschnitt des Alpe-Adria-Trails zu einem Erlebnis, das sich einprägt.

Ob als Teilabschnitt auf dem Weitwanderweg oder kleiner Ausblick in die Ferne bei Ihrem Urlaubsaufenthalt in Kärnten – es lohnt sich die Etappen Nr. 15-17 bewusst zu genießen, den Schritten der Vorgänger zu lauschen und den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.


Etappe Nr. 15: Erlacherhaus – Falkerthaus/Lärchenhütte: Die duftende und blühende Artenvielfalt dieser Etappe ist auf das wechselnde kalkhaltige und kristalline Urgestein im Biosphärenpark Nockberge zurückzuführen. Drei Gipfel sind bis zum Etappenziel, dem Falkerthaus/Lärchenhütte, zu bewältigen: Der Predigerstuhl (2.170 m), der Pfannnock (2.254 m) und der Mallnock (2.226 m).

Etappe Nr. 16: Falkerthaus/Lärchenhütte – Bad Kleinkirchheim: Vom Falkerthaus bzw. von der Lärchenhütte startet man über die Hundsfeldscharte auf den Falkert, weiter zum Rodresnock, der gleichzeitig der höchste Punkt der Etappe ist. Vom Rodresnock geht es leicht bergab auf den Schwarzkofel, weiter bis zur Moschelitzenalm und über den Ortsteil Zirkitzen zurück nach Bad Kleinkirchheim.

Etappe Nr. 17: Bad Kleinkirchheim – Arriach: Diese Etappe führt Ausdauernde vom Wasser-Sinnespark in Bad Kleinkirchheim in Richtung Waldtratte auf die Kaiserburg. Über den mächtigen Doppelgipfel des Wöllaner Nock geht es zum geografischen Mittelpunkt Kärntens in der Gemeinde Arriach. Im besten Falle finden Sie auf dieser Etappe auch zu Ihrer eigenen Mitte.

Interessant für Smartphone-Nutzer: Die Alpe-Adria-Trail App ist GRATIS via iTunes und Google Play verfügbar. Mehr Information: www.alpe-adria-trail.com .

 

NOCKBERGE - SPEIK

Bei uns in den Nockbergen wächst eine besondere Pflanze, die die heilende und pflegende Kraft der Natur in sich vereint: Der Speik.

Die kleine, unscheinbare Pflanze blickt nicht nur auf eine große Geschichte zurück, sondern überzeugt auch mit inneren Werten. Bereits vor 2.500 Jahren wurde die Speik-Pflanze wegen ihrer besonderen Fähigkeiten in der damaligen „Kosmetik-Branche“ hoch geschätzt. Man badete in Speik-Wasser. Man parfümierte und balsamierte sich mit Speik und behandelte die verschiedensten Krankheiten mit der Kraft der kleinen Pflanze. Berühmte Kundinnen, wie Kleopatra, steigerten den Bekanntheitsgrad des Speiks. Der Handel mit dem außergewöhnlichen Baldriangewächs blühte. Bis 1936 – dann wurde der Speik unter Naturschutz gestellt.
In der ganzen Welt gibt es nur einen Ort, an dem Speik wächst. Die Pflanze hat sich ein ganz besonderes Fleckchen Erde ausgesucht: die Nockberge. Wie vor hundert Jahren wird die Pflanze Speik von den Almbauern von Hand geerntet. Das Familienunternehmen Speick Naturkosmetik ist das einzige Unternehmen, das aus der Speik-Pflanze Kosmetikprodukte herstellen darf. Alles begann mit einer Speik-Seife, die Firmengründer Walter Rau vor mehr als 80 Jahren anbot. Heute bietet die Firma rund 100 verschiedene naturkosmetische Produkte an.

Zum Testen stehen Ihnen eine Vielzahl an Speikprodukten in der "Alten Schule" zur freien Verfügung.

 

KLETTERN

* "Luft unter den Sohlen" - Senkrechtklettersteig in Döbriach, 200 Höhenmeter, Schwierigkeitsgrad D/E

* Granatsteinschlucht - waagrechter Klettersteig in Radenthein mit Seilbrücken und stählernen Stiften - auch für Kinder geeignet

* Klettersteig "Falkensteig" am Falkert, 3,6 km, 3 Stunden, Schwierigkeitsgrad D

 

HIRSCHBRUNFT

Von Ende August bis Ende September findet die HIRSCHBRUNFT statt. Frühmorgens und spätabends kommt man in den Hörgenuss des "Röhrens" - ein Erlebnis nicht nur für Jagdinteressierte.

 

FRIESENGESTÜT NOCKALM

Unsere Nachbarin Elisabeth Schneeweiß führt das älteste Friesengestüt Österreichs. Ein Besuch des Gestüts ist für Pferdeliebhaber ein absoluter Höhepunkt.

 

ALTWEIBERSOMMER IM BIOSPHÄRENPARK NOCKBERGE

Angenehmes Wandern von 1.100 m bis 2.400 m Seehöhe inmitten grüner Fichten- und gelber Lärchenwälder. Der Herbst lässt grüßen. Liftbetrieb bis nach Allerheiligen.

 

DER GRANAT

Schon seit vielen Jahrhunderten fasziniert der Granat-Edelstein die Menschheit: Albertus Magnus, der berühmte deutsche Bischof und Gelehrte, gab dem dunkelroten Karfunkelstein bereits im 13. Jahrhundert den Namen „Granat“.
In der Sage vom „Heiligen Gral“ wird dem Granatstein eine magische Leuchtkraft zugeschrieben. Als Karfunkelstein war er in der Sagen- und Märchenwelt des Mittelalters bekannt und er wurde – vermutlich auf Grund seiner blutroten Farbe – auch „Blutstropfen Christi“ genannt. Sein Name leitet sich möglicherweise vom Granatapfel ab: die rot umhüllten Samenkerne des „granatum malum“ gleichen in Form und Farbe tatsächlich oft dem Granat und wie die Samenkerne stecken Granatkristalle in vielen Gesteinen.

Das leuchtende Glutrot ist DIE Farbe des Granats, jedoch gibt es Granate in allen erdenklichen Farben – außer in reinem Blau. Die Bezeichnung „Granat“ steht daher für eine ganze Gruppe von Mineralien. Sie umfasst Almandin, Grossular, Pyrop, Spessartin, Uwarowit und viele andere.

Bis 1909 wurde der „Laufenberger Granat“ in Radenthein abgebaut und zur Bearbeitung in die berühmten böhmischen Schleifereien geliefert. Unter dem Markennamen „Böhmische Granate“ kamen sie als hochgeschätzte Qualitätsprodukte in den Handel.

Im GRANATIUM in Radenthein haben Sie die Möglichkeit, die Granatstollen zu besichtigen sowie im Schürfgelände selbst nach Granatsteinen zu suchen, die Sie dann auch behalten dürfen.